Leseförderung

Zur Evaluation des Leseunterrichts an der Adolf-Reichwein-Schule werden seit 2006 in jedem Schuljahr alle Schüler der Jahrgangsstufe 5 und 6 mit dem Salzburger Lese-Screening getestet. Für zwei Schülerjahrgänge liegen mittlerweile Testergebnisse aus Jahrgangsstufe 5 und aus Jahrgangsstufe 6 vor, die eine Bewertung der Lernfortschritte dieser Schüler ermöglichen.


Durch den Leseunterricht in Jahrgangsstufe 5 konnten die insgesamt 439 wiederholt getesteten Schüler ihre Lesefähigkeiten deutlich steigern. Im Einzelnen bedeutet das:


• Die Anzahl der leseschwachen Leser an der ARS hat sich in den letzten beiden 6. Jahrgängen von 49 % auf 35 % deutlich verringert.
• Die Anzahl der durchschnittlich bis ausgezeichneten Leser ist von 51 % auf 65 % gestiegen. An der ARS waren es vor Einführung des Leseunterrichts in Jahrgangsstufe 6 noch 53 %, im dreigliedrigen Schulsystem sind 50 % „normal“.
• Besonders erfreulich ist die Halbierung der Anzahl schwacher und deutlich unterdurchschnittlicher Leser, zu denen in den beiden 6. Jahrgängen der letzten beiden Schuljahre gerade einmal 5 % gehören. Dieselben Schülerjahrgänge hatten hier zu Beginn der 5. Jahrgangstufe 10,5 % an unterdurchschnittlichen Lesern.
• Dass auch die begabten Kinder gefördert werden, zeigt zudem dieser Vergleich: In der 5. Jahrgangsstufe hatten nur 14 % der Schüler überdurchschnittliche oder ausgezeichnete Lesefähigkeiten entwickelt. Nach Erteilen des Leseunterrichts sind es im 6. Schuljahr nun 25 % der Kinder, die derart gute Lesefähigkeiten erreichen. Nach dem Salzburger Lese-Screening sind im dreigliedrigen Schulsystem 16% „normal“.


Diese Ergebnisse bedeuten im Klartext, dass ein Viertel aller Schüler nach dem Leseunterricht gute bis hervorragende Leser sind, über dem Durchschnitt liegen hingegen zwei Drittel aller Schüler.


Die ausführlichen Ergebnisse zu einzelnen Jahrgängen können Sie hier nachlesen:

Leseunterricht in Jahrgangsstufe 5

Lesediagnose in Jahrgangsstufe 6

Beide Downloads bilden den Stand vom Nov. 2011 ab.

 

ARS